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Коронавірус загроза демократії


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НазваниеКоронавірус загроза демократії
Дата04.06.2020
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Имя файла5-6.docx
ТипДокументы
#159245
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Коронавірус - загроза демократії?

Заборони на особисті контакти, на поїздки та інші обмеження - для захисту від коронавируса, це можливо навіть в умовах демократії. Але такі держави, як Угорщина, можуть скористатися ситуацією, щоб скасувати демократію.
11 березня 2020 року в Угорщині, як і в інших країнах і регіонах, де багато людей заразилися коронавірусом, оголосили надзвичайний стан. Таким чином, уряд може легше та швидше приймати рішення про обмеження, наприклад, про заборони на поїздки та особисті контакти. Але і для надзвичайного стану є правила, покликані не допустити, щоб уряд скористатися своєю владою. В Угорщині, наприклад, надзвичайний стан триває 15 днів. Продовження можливе тільки за згодою парламенту.
Але зараз прем'єр-міністр Угорщини Віктор Орбан хоче, щоб парламент прийняв новий закон, що дає йому більше влади. Згідно з цим законом, офіційна назва якого «Закон про захист від коронавірусу», парламент повинен / може затвердити надзвичайний стан тільки один раз. Згідно з цим законом, уряд міг би приймати всі рішення без парламенту та не було б потреби дотримуватися існуючого закону. Надзвичайний стан триватиме до тих пір, доки сам уряд його не скасує.
Інші європейські уряди в даний час не планують закони, подібні угорському, але в багатьох країнах права громадян незабаром можуть бути ще більш обмежені, ніж зараз: У Словаччині, наприклад, дані мобільного телефону використовують для моніторингу людей, що знаходяться в карантині. А уряд Чорногорії вже публікує імена та адреси людей, заражених коронавірусом.

Багато людей критично оцінюють такий розвиток подій. Вони побоюються, що демократія перебуває під загрозою або навіть може бути скасована. Угорський філософ Гашпар Міклош Тамаш вважає, що «уряд Орбана використовує епідемію, як привід для введення (...) диктатури». В кінці березня парламент повинен проголосувати за закон. Правляча партія Угорщини вже має необхідну парламентську більшість.
Corona – eine Gefahr für die Demokratie?

Kontaktverbote, Reisesperren und andere Einschränkungen – zum Schutz vor Corona ist das auch in einer Demokratie möglich. Staaten wie Ungarn könnten die Situation aber ausnutzen, um die Demokratie abzuschaffen.

Am 11. März 2020 wurde in Ungarn der Notstand ausgerufen – wie auch in anderen Ländern oder Regionen, wo sich viele Menschen mit dem Corona-Virus infiziert haben. So kann die Regierung leichter und schneller Einschränkungen, zum Beispiel Reisesperren und Kontaktverbote, beschließen. Aber auch für den Notstand gibt es Regeln, die verhindern sollen, dass eine Regierung ihre Macht ausnutzt. In Ungarn zum Beispiel gilt der Notstand 15 Tage lang. Eine Verlängerung ist nur möglich, wenn das Parlament ihr zustimmt.

Doch nun will der ungarische Regierungschef Victor Orbán, dass das Parlament ein neues Gesetz beschließt und ihm damit mehr Macht gibt. Laut diesem Gesetz, das offiziell „Gesetz zum Schutz gegen das Corona-Virus“ heißt, muss das Parlament dem Notstand nur einmal zustimmen. Danach könnte die Regierung alle Entscheidungen ohne das Parlament treffen und müsste sich dabei nicht an geltendes Recht halten. Der Notstand würde so lange dauern, bis die Regierung selbst ihn aufhebt.

Andere europäische Regierungen planen zurzeit keine Gesetze wie in Ungarn, doch in vielen Ländern könnten die Rechte der Bürger bald noch stärker eingeschränkt werden, als sie es bereits sind: In der Slowakei zum Beispiel sollen Handydaten genutzt werden, um Personen in Quarantäne zu überwachen. Und die Regierung von Montenegro veröffentlicht jetzt schon die Namen und Adressen von Personen, die mit dem Corona-Virus infiziert sind.

Viele sehen diese Entwicklung kritisch. Sie fürchten, dass die Demokratie in Gefahr ist oder sogar abgeschafft werden könnte. Der ungarische Philosoph Gáspár Miklós Tamás meint, dass „die Orbán-Regierung die Epidemie als Vorwand nutzt, um eine (…) Diktatur einzuführen“. Ende März soll das Parlament über das Gesetz abstimmen. Die dafür notwendige Parlamentsmehrheit hat die ungarische Regierungspartei schon.
Новий закон для іноземних фахівців


Neues Gesetz für ausländische Fachkräfte


Deutsche Firmen haben große Probleme, geeignete Fachkräfte zu finden. Durch ein neues Gesetz soll der Weg nach Deutschland für qualifizierte Arbeitskräfte aus dem Nicht-EU-Ausland leichter werden.

Die Firma ST-Gebäudetechnik in Potsdam kann nicht über zu wenig Arbeit klagen. Die rund 150 Mitarbeiter installieren Sanitärtechnik, Heizungen und Klimaanlagen und sanieren ältere Gebäude. Es wird allerdings immer schwieriger, junge Menschen zu finden, die eine Ausbildung zum Gebäudetechniker machen wollen. Doch nicht nur den Nachwuchs, sondern auch geeignete Fachkräfte findet das Unternehmen nur noch mit Mühe oder gar nicht. „Der Fachkräftemangel ist unser größtes Geschäftsrisiko“, klagt Andreas Neyen von ST-Gebäudetechnik.

Das hat auch die Politik erkannt und nach langen Diskussionen das Fachkräfteeinwanderungsgesetz auf den Weg gebracht. Das neue Gesetz trat am 1. März 2020 in Kraft. Es öffnet den Arbeitsmarkt für Fachkräfte auch aus dem Nicht-EU-Ausland. Neu ist, dass nicht mehr nur Menschen mit einem Hochschulabschluss als Fachkräfte gelten, sondern auch die mit einer qualifizierten Berufsausbildung. Diese muss mindestens zwei Jahre gedauert haben und einer deutschen Ausbildung gleichwertig sein. Das neue Gesetz gilt auch für Ausländer, die in Deutschland eine Ausbildung machen oder studieren wollen.

Für Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier ist das neue Gesetz ein „Meilenstein für den Standort Deutschland“. Es bietet Chancen für alle Unternehmen, die offen für neue Wege sind, so Altmaier. In Firmen wie der ST-Gebäudetechnik aus Potsdam hofft man, dass das neue Gesetz unkompliziert und schnell umgesetzt wird. Die Zusammenarbeit mit zuständigen Institutionen in bestimmten Zielländern soll dabei helfen. Altmaier hat unter anderem Vietnam, Brasilien, Bosnien und Herzegowina im Blick.






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